Veranstaltungen
11.12.2018, 17:43 Uhr

Die Feuerzangenbowle
präsentiert von Jochen Paul
Status: Bereits gebucht
Beginn: 14.12.2018, 20:00 Uhr
Max. Teiln.: 250
Reservierungen: 33
Freie Plätze: 217
Preis: € 10

Wussten Sie eigentlich, dass das Schalotte einmal ein Kino war? Von 1933 bis 1977 waren dort die Baldur-Lichtspiele in Betrieb. Noch heute erinnern einige Details in der Schalotte an das ehemalige Kino.

Jochen Paul – Mitbegründer der O-TonPiraten und Liebhaber alter Filme – lässt das Baldur wiederaufleben und präsentiert „Die Feuerzangenbowle“ mit dem unvergesslichen Heinz Rühmann.Und passend zur kalten Jahreszeit gibt es natürlich Feuerzangenbowle.

Aber jeder „nor einen wenzigen Schlock…“.


Hunting Island ORCA: „Heaven“
Record-Release-Concert
Status: Reservierung möglich
Beginn: 19.01.2019, 20:00 Uhr
Max. Teiln.: 250
Reservierungen: 0
Freie Plätze: 250
Preis: € 15

© Gudrun Arndt

Hunting Island war schon immer mehr als eine Berliner Singer-Songwriter- oder Americana-Psychedelic-Folk-Band: Das zeigen ihre mal klar und einfachen, mal komplexen Harmonien und Rhythmen, ihr konzentrierter mehrstimmiger Gesang, der eine Leadstimme unterstützt, die mal lässig, mal expressiv ist, sowie ihr Griff nach dem Jazz einerseits, dem Rock andererseits. So kannte man Hunting Island schon von ihrer CD „Lost One“ (2013) und von vielen großartigen Live-Konzerten. Now meet Hunting Island ORCA: Das Trio (Gitarre, Bass, Schlagzeug) hat ein Bläserensemble (French Horn, Flöten, eine Trompete und Saxophone) und eine weitere Gitarre auf die Insel gelockt und das Format der Band für das neue Projekt „Heaven“ grundlegend erweitert.

 

ORCA, der Wal, der an der Insel anlandet, steht für klangliche und stilistische Wandlung, für das Experimentelle. Er tanzt verliebt, sehnsüchtig und vernebelt mit seinem schweren Körper um die klaren, präzisen Töne der Band herum. Wo Insel und ORCA sich begegnen, wickeln sich einzelne Solostimmen aus den harmonischen Tiefen, um wieder in sie zurückzufallen; aber auch aus den Klangteppichen der Saiten schnellen einzelne Solofiguren heraus... Wer führt, wer folgt, das ist nicht immer zu unterscheiden in diesem dynamischen Wechselspiel. Welche Instrumente gerade welche Verbindungen miteinander eingehen, führt oft zu Überraschungen, sodass die Acht am Ende doch ein Ganzes bilden.

 

Hunting Island ORCA belohnen sich und ihre Fans mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Heaven“ Anfang 2019. Im Titelstück, einer geschlossenen fünfteiligen Suite, öffnen die Bläser einen Raum, der bis in den Himmel hinaufreicht, einmal rund um den Globus läuft und dann zurückführt, dahin, wo du gerade bist und zuhörst. „Heaven’s closed today,“ werden wir informiert, „they say, it’s overcrowded“, und wir wissen, dass Hunting Island ORCA gerade da waren [sind?]. Wie das instrumentale Mittelstück der Suite zeigt, sind Worte nicht immer nötig: In „Erosion“ reißt die Dekonstruktion des Ostinatos wortlos ein Loch in die Bläser-Eleganz eines Duke Ellington, die souverän das Loch am Ende wieder schließt. Doch schon im folgenden Stück „Parallels“ sind wir dankbar für die Gestalt eines Songs und seine – in diesem Fall – tieftraurigen Worte, die im Spiel der Bläser sowohl Verstärkung als auch Trost erfahren. Einige der Songs von Hunting Island Orca führen uns in schwere Träume, bis wir merken, wir sind ja wach. Andere sind beschwingt und übermütig – flach ist kein einziger von ihnen.

Es war einmal eine Band, die hieß Hunting Island. Es war einmal ein ORCA, der pflügte durch das tiefe, weite Meer. Heaven’s closed today/they say/ it’s overcrowded.

 

Am Samstag, den 19. Januar 2019 um 20 Uhr stellen Hunting Island ihre neue CD im Cafe Theater Schalotte vor.

 

Uwe Knape (git, voc), Bulli Reinfeld (b, voc), Julien Schwarz (dr, voc)

The ORCA: Abigail Sanders (fr. horn), Johanna Hessenberg (sax), Friederike Wendorf (flutes), Simon Holman (tr), Robert York (e-git)

Project teaser

 

 

 

 


Echt jetzt?! - R-zieher
Erzieher-Comedy mit Yves Macak
Status: Reservierung möglich
Beginn: 24.05.2019, 20:00 Uhr
Max. Teiln.: 100
Reservierungen: 0
Freie Plätze: 100
Preis: € 16

Yves Macak - R-zieher

Yves Macak ist seit über 20 Jahren staatlich geprüfter Erzieher und öffnet für uns die Tür in eine Welt, die nur ein Bruchteil von Männern in Deutschland überhaupt zu sehen bekommt.

Eine Welt in der Männer in der Unterzahl sind und Frauen wie „Tofu-Tina und Häkel-Heike“ die Mehrheit bilden. Yves führt uns in eine Welt ein, in der Stuhlkreise, Töpferkurse und pädagogische Webarbeiten zum Tagesgeschäft gehören. Es ist eine Welt, in der der „pädagogische Happen“ aus den dürftigen und einseitigen Bohnen- und Kohlerzeugnissen der Schulhof-AG besteht.

Mit vollem Stimm- und vor allem Körpereinsatz berichtet Yves mitreißend und pointiert über den langen Weg vom Menschen zum Erzieher und lässt uns mit Lachtränen in den Augen hautnah nacherleben, wie sich der Berufsalltag in Kitas, Schulen und Jugendfreizeitheimen wirklich anfühlt.

Es erwartet sie ein Abend voller pädagogisch fragwürdiger, visuell allerdings höchst mitreißender Komik und herrlichen musikalischen Einlagen von einem Pädagogen, wie er im selbstgeschöpften und mittels Kartoffeldruck hergestelltem Buche steht.